Betrachte still dein Leben wie einen Wald,
darin gewinnt ein jeder Baum Gestalt,
den klug des Försters wache Hand bewahrt,
der pflegt, was wächst, und ordnet nach der Art.
Er fällt den Stamm, wenn seine Zeit vergeht,
damit im Licht ein[...]
Betrachte still dein Leben wie einen Wald,
darin gewinnt ein jeder Baum Gestalt,
den klug des Försters wache Hand bewahrt,
der pflegt, was wächst, und ordnet nach der Art.
Er fällt den Stamm, wenn seine Zeit vergeht,
damit im Licht ein[...]
Was bereut der Mensch im Leben,
ach , so vieles ging daneben,
nichts kann man auch [...]
Ich könnte alles verändern
Aber ich will es nicht
Im meinem Leben waren tränen.
Die tropften an mein Gesicht.
Ich könnte alles erzählen
Dir, aber warum?
Ein Mensch, den ich nicht kenne
Fragt mir selten darum.
Es ist mir egal, was war früher.
Davon will ich denken nicht.
Ich will mein Leben schätzen
Sogar mit Tränen an mein Gesicht.
2022
[...]Sein neues Jahr!
Der Wein ist gut.
Genießt ihn sehr.
Ihm ist das Alleinsein schwer.
Hört es knallen.
Stört etwas.
Er lebt mehr im Unterlass.
Klingel geht.
Nicht nur bisschen.
Neues Jahr beginnt mit Küsschen.
Bernd Tunn Tetje
Es ist traurig – und leider wahr,
mir ist schon offenbar:
Ich hab in letzter Zeit zu viel Mist gebaut
und mir die eigne Freiheit geklaut.
Ich zähl wohl zu den stillen Leuten,
die sich noch Hoffnungen zurechtdeuten,
doch kaum etwas vermag sie zu erfreun –
ihr Lachen klingt[...]
Fragst du dich noch, was du wohl bist,
ein Mensch, der längst vergessen ist,
ein Rädchen nur an jedem Ort,
das man benutzt – und wirft es fort.
Du träumst von Sinn, von Glaubensschein,
doch darfst nur Teil des Systems sein.
Man lenkt dich stumm, man zählt dich bloß,
Das Leben ist kein Zuckerschlecken,
mal geht`s bergauf und mal bergab,
ein jeder hat auch seine Ecken,
und nimmt sie mit ins Grab.
Jeder hat´s schon mal erfahren,
das Leben ist oft schwer und rau,
wenn Wolken Sonne überfahren,
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Sein Lauf!
War geprägt vom Lauf des Lebens.
Manches Tun war doch vergebens.
Die guten Zeiten gern genossen.
Bei den Schlechten nie verdrossen.
Das Schicksal ließ ihn tiefer sehen.
Er lernte vieles mehr verstehen.
Ließ sich vom Gewissen lenken.
Glaube prägte mit sein Denken.
Bernd Tunn Tetje
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