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Gedichte zur Fußball-WM 2026
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Der letzte Brief er blieb wohl ungeschrieben,
als weißes Blatt zurück, doch inhaltsschwer.
Gleich Regentropfenwünschen die verblieben,
an glitzernd Scheiben, sehnsuchtsvoll doch leer.
Geronnen im Immens sind uns die Tränen...
Mag sein zum Firmament war es zu weit.
In all Gedankenbildern welch Ersehnen,
fast aufgehalten scheint beinah die Zeit.
Im Ewigweit einander wiederfinden,
wenn alte Lieder klingen leise nach.
Und Klänge sich zur Melodei verbinden,
das Herz es schlägt ~ doch rät gemach, gemach.
Was war es denn, in all der Zeit voll Hoffen,
in der manch Blütenträume nun verwehn.
Es bleibt soviel was für die Zukunft offen
im Wunschgebaren, schwer doch zu verstehn.
Den letzten Brief, den trägt man oft im Herzen,
Gefühle finden manchmal keine Worte.
Doch lodern sie wie tausend helle Kerzen,
Papiere sind die meist gewählten Orte,
auf denen sich die Sehnsucht niederlässt.
Die Zeit jedoch vergilbt schneeweißes Blatt
und rissig wird so manches Vogelnest,
in dem die Liebe einst gebrütet hat.
Was bleibt sind Bilder aus den Sonnentagen,
die Blüten einer Leidenschaft sind abgefallen,
Doch könnte sie dein Lachen in den Himmel tragen,
dorthin, wo Träume mit der Wahrheit aufeinander prallen.
© U.R.&J.L.
Text/Rezitation
Music: mcanden
Bild: pixabay
© Uschi R.
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4 Kommentare
Besonders schön finde ich die beiden letzten Verse , liebe Uschi.
das Leben spielt zumeist seine ganz eigene Melodie und dies auch ohne unser großartiges Zutun dabei. Wobei die Töne nicht immer nur in Dur, sondern oft auch in tiefsten Mollakkorden gehalten sind. Der Nachklang den diese Weisen dann jeweils hinterlassen, nun in den kann man sich versenken, oder versuchen, ihn tunlichst bald aus den Ohren zu bekommen, was nicht immer leichtfallen mag.
Wieviel vermögen wir wohl empfinden, ohne es aufzuschreiben, die Blätter würden vermutlich nicht ausreichen ob all der Bitterkeit und all der trüben Gedanken. Auch hier sei angekmerkt, dass ich leider keine Benachrichtigungen momentan erhalte, über Kommentare.
Meine Präsenz habe ich momentan sehr zurückgeschraubt und zwar allerorts. Manchesmal gibt das Leben den Takt dazu vor, dem man sich wohl fügen muss - ob man es gut befindet oder auch nicht.
Dir jedenfalls ebenso ein aufrechtes Dankeschön, verbunden mit den besten Wünschen
und herzlich lieben Grüßen zu Dir!
Uschi
Lb. Gr.
G.
Ein Text voll von Sehnsüchten und auch Entäuschungen und deine Gedanken zu den Tränen, da magst du schon recht haben, sehr gut nachempfunden, die Fensterscheibe des Lebens gefällt mir dabei ganz besonders gut!
Hier haben sich die Eisheiligen der vergangenen Tage ausgetobt, mit Sturm und vorallem viel viel Niederschlag, den die Natur jedoch mehr als gebrauchen kann. An ein Arbeiten im Garten ist momentan nicht zu denken da es unaufhörlich seit vergangener Nacht wieder 30 l Niederschlag gibt und noch weiter regnet.
Liebe trotzdem frühlingshafte Grüße zu dir!
Uschi