11. Mai 2026

Die HAND

                                              Kurz- Essay

                 Kein  Körperteil  wurde  soviel  besungen oder  in  Gedichten, Sprichworten, Aphorismen  vertextet  wie  die  HAND.
                          Sie  kann  streicheln,  schlagen, beten, heilen, stoßen, schießen,  aufbauen, zerstören, Tränen wischen, stützen.
                             Sprichwörter  huldigen  sie,   "eine HAND  wäscht  die  andere",  "lege  die  HAND für  dich  ins  Feuer",  "mit  einer  HAND  kann  man  nicht klatschen",  "das  Werk meiner  HÄNDE"  oder  wie  F. Freiligrath  so  schön  sagt "...  ehre  jede  HAND  voll  Schwielen..."
                                 Stellt  der  Mensch  sich  in  Spreizschritt  und  hebt  seitlich  die  Arme , ergibt  es  eine  HANDform.
                                    Da  die  HANDform , Länge  der Finger, Nagelform   sehr  viel   aussagt  über  den  Charakter, Wesensart  des  Menschen hat  sich  die  Chiromantie  entwickelt. Es  gibt  Menschen  mit  besonderer  Gabe  die  in  der  HAND  lesen  wie  in  einem  offenen  Buch.Sie  wissen , dass  das  große  M    in  der  HAND ,  besonders  sensiblen   Menschen  zugeordnet  wird.
                      Der  Fingerabdruck  sei  nicht  vergessen  und  seine  Anwendung.              Jedoch   wofür  der  Mensch   die  HÄNDE   benützt  ,  entscheidet  jeder  für  sich  selbst.

„ Die HAND" ist ein Gedicht aus der Kategorie Kurzgeschichten von G . . . ., veröffentlicht am 11. Mai 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© G . . . .

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3 Kommentare

Uschi R.
Uschi R. Meisterdichter
13.05.2026
Liebe Grete,

interessante Ansätze die du da verwortest und denen ich überwiegend recht geben mag.
In einem mag ich dir jedoch ein kleinwenig widersprechen - ich denke, daß das Herz wohl jenes Organ ist, worüber noch mehr geschrieben und verdichtet wurde. Nun gut wirst du sagen, es ist kein Körperteil und doch gehört es zweifelsfrei zu unserem Körper dazu...

Meine Gedanken beim Eintauchen in deine Darstellung.

Schicke liebe Grüße am dritten der Eisheiligen die sehr sehr frisch hierzulande sind. Am Montag, dem Mamertus hatten wir sogar über 40 l Regen, den die Natur so dringend benötigt, war doch der März und auch der April völlig niederschlagsfrei.

Uschi
Gast
12.05.2026
Ein sehr interessanter Beitrag, liebe Grete.
Das M habe ich auch und die ausgeprägte Sensibilität ist nicht immer von Vorteil. Verletzungen spürt man schon, bevor sie sicht- oder hörbar sind....Früher hätte ich in einem solchen Fall zurückgeschlagen, aber heute ziehe ich mich lieber zurück. Man lebt viel ruhiger dabei.
An deinen Gedanken kommt man nicht vorbei...sie regen an. Das hindert die Demenz daran , sich anzuschleichen und spart Arznei-Ausgaben.
Danke und liebe Grüße
Ingrid
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
12.05.2026
Bin beeindruckt. Lg Gudrun

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