Ein jeder trägt im Leben stille Träume,
die großen wie die kleinen, sanft und rein;
sie schleichen leise sich in unsere Räume,
und wollen dort geborgen sein.
Gib ihnen Raum, schick sie auf die Wege,
denn Sehnsucht bleibt im Herzen unversehrt;
Ein jeder trägt im Leben stille Träume,
die großen wie die kleinen, sanft und rein;
sie schleichen leise sich in unsere Räume,
und wollen dort geborgen sein.
Gib ihnen Raum, schick sie auf die Wege,
denn Sehnsucht bleibt im Herzen unversehrt;
Du bist nun fortgegangen,
verweilst in weiter Fern,
mein leises Klagen sende ich,
hinauf zu Mond und Stern.
Wenn still die dunkle Nacht anbricht,
hoff ich auf Trost im Traum,
doch Schlaf will sich nicht finden
in all dem[...]
Die Nacht legt ihr Ohr an Beton,
zählt Atem, der zwischen Mauern zerbricht.
Ein fernes Leuchten hält stur seine Position,
wie ein Gedächtnis aus flackerndem Licht.
Ich gehe durch Straßen, vom Tag noch bewohnt,
wo Asphalt die Hitze der Stunden noch kennt.
An Kreuzungen stehen Laternen geklont,
wie Fragen[...]
Unverhofft traf sie sein Blick,
sie konnt` nicht widerstehen,
auf einmal macht` es bei ihr klick,
sie musst ihn wiedersehen.
Spürt` ein Kribbeln dann im Bauch,
Nur eine Nacht lang bist du mein,
mit dir im Zimmer ganz allein,
entfaltest deines Kelches Pracht,
für mich, du Königin der Nacht.
Erstrahlst in Weiß, du meine Schöne,
möcht` ich dir singen lieblich` Töne,
denn wie das ew`ge Licht,
ist deine Schönheit, die besticht.
Betörend[...]
Hab` geweint die ganze Nacht,
eine Träne blieb zurück,
nun trübt sie mir den Tagesblick,
als würd` sie halten treu die Wacht.
Ihre vielen kleinen Schwestern,
sind alle längst dahin geflossen,
hab`n meine Qualen eingschlossen ,
denn weinen, das war gestern.
Mit dem Nebelhauch der Tränen,
Längst ist der Tag zur Ruh` gegangen,
die Stadt löscht alle Lichter aus,
Sterne halten schon die Wacht,
um mich herum nur müd` Gesichter,
die in Schläfrigkeit gefangen,
mein Schatz, nun gute Nacht!
Langsam rauscht dahin der Fluss,
die Wellen singen noch ein Lied,
der[...]
Unbemerkt und unbeachtet
schleicht auf leisen Sohlen sich heran:
die Nacht.
Sterne groß und klein
geben einen hellen Schein,
auch der Mond lugt ab und zu
und tut sein übriges dazu.
Bäume, Blumen und auch Sträucher,
Zugdurchfahrt
Es war ein lauer Frühlingsabend, so gegen halb Elf abends.
Ich hatte mich durch einige Internetforen gelesen und gerade meinen Rechner heruntergefahren, da fiel mir ein, dass noch ein Brief auf Antwort wartete. Also, Rechner neu gestartet und frisch drauflos geschrieben. Es dauerte nur ein paar Minuten und[...]
Kein Brief lag heut` vor meiner Tür,
obwohl der Tag bereits vergangen,
nun hoff` ich voller Sorg` und Bangen,
dass bald ein Zeichen kommt von Dir.
Schon zieht der neue Tag herauf,
kurz und knapp war meine Nacht,
hab` stundenlang an dich gedacht,
die Hoffnung nimmt jetzt[...]
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