Regen hat das Licht verschlungen.
Drängend kommt schon Nacht heran.
Auf dem Parkplatz lärmen Jungen;
küssen Mädchen dann und wann.
Sieh - die klein´ren Kinder springen
munter noch in Riesenpfützen!
Und im Bürgersaal - da singen
Männer mit Matrosenmützen
Seefahrtslieder,
immer wieder.
Am Markt, die gold´ne Wasserkunst,
wankt in filigranem Dunst.
Und vis a´ vis, der ´Alte Schwede´
schluckt Leute, Lachen, Qualm, Gerede.
Drängend legt sich Stille weit;
tritt herein zur Dunkelheit.
Taue knirschen.
Durch das Dunkel
bricht sich schemenhaft Gefunkel.
Und die eine Hafenlampe
zittert tapfer vor der Rampe.
Da, am Kutter, brennt noch Licht.
Wer werkelt dort so spät?
Du siehst noch flüchtig ein Gesicht
und jemanden, der geht.
Dann sind Nacht und Meer allein -
und am Kai
in blassem Schein:
die stumme Meerjungfrau
aus Stein.
Worte & Foto: © Ralph Bruse
„Hafenstadt im Regen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Ralph Bruse, veröffentlicht am 17. Oktober 2023 auf Gedichtesammlung.net.
© Ralph Bruse
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13 Kommentare
nun durfte ich oft mit dir in der Hafenstadt sein. Kein Regen. Den Nachmittag verbrachten wir überwiegend am Hafen der Insel Poel, wo auch das obige Bild aufgenommen wurde. In Timmendorf.
Bald wieder hin, bevor der Winter Einzug hält!!
Ahoi, deine Chrissi.
Danke, Chrissi.
Dein Ralph
Liebe Grüße
Uschi
Hab hier noch keinen Durchblick, wie was funktioniert.
Es grüßt Dich
Ralph
Herzliche Grüße schickt
Ralph
Danke fürs Mitgehen.
Herzlich grüßt Ralph
Seid gegrüßt von Ralph
Ich wollte lesen
LG
Christian
Na ja, ist lange her.
Danke an Dich.
Herzlich grüßt Dich
Ralph
Lb,Gr.
Grete
Vielen Dank jedenfalls für dein schönes Lob.
Herzliche Grüße
von Ralph