Die blaue Stunde
In des Abends schwachem Rauschen
zittern Weide, Strauch und Teich.
Sieh nur - durch dein scheues Lauschen
zieht ein Schwan ins Schattenreich...
Gleich dahinter - würdevoll
gleitet stumm, die Schwanenbraut.
Klar ihr zartes Singen quoll -
ähnlich einem Harfenlaut.
Wo der Teich am tiefsten ist,
umschlingen sich die Hälse leicht.
Wenn du auch ein Fremder bist:
Ruhe hat dich längst erreicht.
Schillernd tänzeln Silhouetten,
drängend in verträumtem Licht.
Was man auch zu sagen hätte:
sprich nicht, daß kein Zauber bricht.
Wenn das letzte Blau zerfällt,
formen sie ihr weisses Herz.
Nur den Moment!, raunt jene Welt -
ihr Treueschwur kennt keinen Schmerz.
Worte: © Ralph Bruse
Bild: pinterest
© Ralph Bruse
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8 Kommentare
Jahreszeit geirrt))) Ich bürste gern mal gegen den Strich, aber in die Winterzeit werde ich mich
dann demnächst vielleicht mal mit einer kleinen Erzählung einklinken. Immer spontan.
Danke für deine Zeilen und daß es Dir gefiel, was Du gelesen hast.
Herzlich grüßt Ralph
umgeben von sich selbst -
wie ein gleitendes Gemälde " .... so empfinde ich dies schöne Gedicht. besonders die vorletzte Strofe.
Grete
Ein gutes Advents-Wochenende wünscht
Ralph
(wollte ich Dir gestern noch schreiben: stimmt, was Ingrid sinngemäß schreibt, daß Du ne kraftvolle Stimme hast. Solltest Du öfter was draus machen)
Bin dabei.
Ich Jeck gesinge in den Karneval,dass weiß ich jetzt.
buddle ich spontan immer auch mal gern frühere Gedichte aus.
Ich danke Dir.
Herzlich grüßt Dich Ralph