Betrachte still dein Leben wie einen Wald,
darin gewinnt ein jeder Baum Gestalt,
den klug des Försters wache Hand bewahrt,
der pflegt, was wächst, und ordnet nach der Art.
Er fällt den Stamm, wenn seine Zeit vergeht,
damit im Licht ein[...]
Betrachte still dein Leben wie einen Wald,
darin gewinnt ein jeder Baum Gestalt,
den klug des Försters wache Hand bewahrt,
der pflegt, was wächst, und ordnet nach der Art.
Er fällt den Stamm, wenn seine Zeit vergeht,
damit im Licht ein[...]
Plagen mich einmal die Sorgen,
drückt mich schwer das Lebensleid,
such ich nicht den Arzt von morgen-
Wald hat immer offene Zeit.
Quält mich Kopfweh, zwickt der Rücken,
spielt der Kopf mir einen Streich,
brauch ich keine bittren Pillen,
mehr lesen...
Geh` nochmal den Pfad entlang,
Einsamkeit schwebt um mich `rum,
irgendwie fühl` ich mich bang,
und mein Herz schlägt laut bum, bum.
Auch wenn`s friedlich ist und still,
ist doch Leid in meinem Herzen,
ich kann machen was ich will,
auch Schweigen hinterlässt viel Schmerzen.
Über[...]
Stille liegt auf Wald und Flur,
noch schlummert friedlich die Natur,
Nebelschleier zieh`n von dannen,
erstes Licht dringt durch die Tannen.
Vorüber die Nacht, der Morgen, er graut,
noch stört nirgends ein Laut,
Wolkengold am Horizont,
Hügelglüh`n auf breiter Front.
Ein Morgen wie im Bilderbuch,
das[...]
Die Sonne senkt die Lider,
die Natur legt sich zur Ruh`,
verstummt sind alle lauten Lieder,
und müde sind die Wanderschuh.
Der Wald versinkt in tiefes Schweigen,
wie ein Mythos alter Zeit,
Äste sich zur Erde neigen,
als würden klagen sie ihr Leid.
Schon erstrahlen erste[...]
Waldgedicht
Wo die Wipfel der Bäume sich wiegen im Wind,
wo Pflanzen und Tiere zu hause sind
Dort fühle ich mich frei, dort möchte ich sein
Im grünen zu hause bin ich nie allein.
Ich umarme die Bäume und höre ihr Lied
das kann ich nur tun wenn niemand es sieht.
Ich atme den Duft des Waldes[...]
Susann und Tom schlenderten durch den Wald,
und machten, nah einer Schonung, halt.
„He Susann, willst Du mal was Schönes seh´n,
sprach Tom, dann musst Du in die Hocke geh n.“
„Das ist ein prachtvoller Stiel, schau mal hin,
und wunderbar fest ist auch die Kuppe!“
„Wahnsinn“, sagt Susann,[...]
Bin so oft hier schon gegangen,
diesen Weg durch Tannengrün,
damals wir hier Lieder sangen,
als wir jung und ungestüm.
Längst ist alles schon vergangen,
Zeit, sie kommt nie mehr zurück,
schwelge nur noch in Gedanken,
denk` an Tage voller Glück.
Nur der Weg allein kennt[...]
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