Ich gehe sehr oft ins Varieté,
lausche ihm gern, - er spielt so leise.
Wenn ich den Clown Philippe seh,
gehen meine Gedanken schnell auf Reise.
Ich denke an meine Kindheit,
an die lustigen, bunten Zirkusleute.
Daran, dass ein Clown zu jener Zeit,
mein Kinderherz so sehr erfreute.
Er spielt auf einer kleinen Violine,
die Melodie erreicht mein Herz.
Philippe berührt all´ meine Sinne,
ich verspüre Freud´ und Schmerz.
Seine Augen sehen traurig aus,
er wippt mit seinem großen Schuh.
Zum Schluss bekommt er viel Applaus.
Im Scheinwerferlicht winkt er mir zu.
Text und Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Nicht weiter sagen, liebe Ingrid, mich hat es auch berührt.
Dein Gedicht und das Bild berühren mich nachhaltig.
Noch einen lauen Sommerabend. Ingrid
In Philippe hab ich mich schon auf deiner HP verknallt . Der sieht richtig süß aus - aber irgendwie auch traurig
wie alle Clowns , die immer lustig sein müssen - auch wenn s ihnen nicht danach ist .
Was ich an Zirkussen nicht mag sind dressierte Wildtiere . Die gehören da einfach nicht hin .
Habe übrigens ein Bildchen gemalt zu meinem Bauernhof . Sind alle drauf - nur doof dass das Bild so klein ist
und dass mans nicht größer machen kann .
so - das war s Tschüßchen Heike