Im Wald stehn sie so dicht an dicht,
und nehmen sich das spärlich Licht,
und wenn der Tag sich müde neigt,
ein dunkles Raunen leis sich zeigt.
Ein Murmeln schwillt im Blätterdach,
wird hier und da zum leisen Krach,
wer[...]
Im Wald stehn sie so dicht an dicht,
und nehmen sich das spärlich Licht,
und wenn der Tag sich müde neigt,
ein dunkles Raunen leis sich zeigt.
Ein Murmeln schwillt im Blätterdach,
wird hier und da zum leisen Krach,
wer[...]
Bäume steh´n im satten Grün,
Blumen alle auferblüh`n,
Sonne bringt sie nun zum Strahlen,
wollen mit der Blütenfülle prahlen,
auch erste Früchte sind schon reif,
das weiß Frau Amsel, Spatz und Greif,
pralle Ähren auf den Feldern,
werden täglich etwas gelber,
Bienen schwirren durch die Luft,
weil[...]
Der Herbst erscheint mit kaltem Wetter,
nun werfen Bäume ab die Blätter,
bald steh`n sie da, so kahl und nackt,
die Traurigkeit hat sie gepackt.
Was sie in diesen Tagen denken,
wie wird das Schicksal es wohl lenken,
wissen sie, was sie erwartet,
altes endet, neues startet?
Zwei Bäume träumten vor sich hin,
versunken tief im Schweigen,
sie sehnten sich nach Einigkeit,
mit ausgestreckten Zweigen.
Sie mühten ab sich Tag für Tag,
mit Rauschen und mit Blühen,
doch ein Pfad lag zwischen ihnen,
verhinderte so ihr Bemühen.
Was sie gedacht oder gefühlt,
man[...]
Ein Haus bewohnt von Bäumen.
Sie stehen dicht gedrängt auf den Balkonen
wie Rauchende und scheinen wohl zu träumen.
[...]
Der Wald,
ein dunkler Ort,
voller Buchen, Eichen, Fichten,
mannshoch und kräftig,
Äste strecken sich
wie gichtige Arme über den Weg,
das Laubdach hält das Licht fern,
läßt alles finster erscheinen,
geheimnisvoll.......;
schließt man die Augen,
tanzen Elfen und Kobolde,
Zwerge und Gnome
um die Baumstämme;
doch[...]
Wenn die Bäume schlagen aus,
hält es niemanden zu Haus,
Amor`s Pfeile fliegen durch die Luft,
und es herrscht ein ganz besonderer Duft,
Vögel zwitschern,
Bienen summen,
Pärchen sieht man eng umschlungen.
Oh, du schöne Frühlingszeit!
[...]
Du bist so alt, Ring auf Ring zum Leib gereiht.
Stark verzweigt, in vollem Saft.
Dein Haupt durch all die Lebenszeit,
von festem Halt im Erdenreich getragen.
In Zeiten kahl, ganz nackt,
der kleinste Zweig entblößt.
Mal undurchdringlich sattes Grün,
Die Zeit, sie kommt gewendet,
wie ein grünes Lindenblatt.
Die Sommerzeit, sie endet,
die mich so entgeistert hat.
Die Bäume haben verloren,
ihre hellen Farben, all.
Die Lieb´, die ich einst geschworen,
verging mit einem Knall.
Die Blätter auf den Bäumen,
spenden keine Schatten mehr.
Selbst meine kühnsten Träume,
sind Tote ohne Wiederkehr.
(c) Olaf Lüken (05.09.2022)
[...]
Stets sind sie da,
haben Zeit,
hören dir geduldig zu,
sind nie zornig,
haben keine Widerworte,
strahlen immer eine
wohltuende Gelassenheit aus,
brauchst du mal Abstand
von der hektischen Welt,
schenken sie dir Ruhe,
bringen Klarheit in deinen Kopf,
überrascht dich ein Regenguss,
gewähren sie dir ein Obdach,
brennt die Sonne[...]
Da stehen sie –
stumm – und doch auch nicht… sie rauschen,
starr – aber wiegen sich im Wind –
ewig – und doch auch nicht –
weil auch sie nur hundert Jahre harren und dann brechen.
Die treuen Zeugen der langen Zeit,[...]
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