Der Wald,
ein dunkler Ort,
voller Buchen, Eichen, Fichten,
mannshoch und kräftig,
Äste strecken sich
wie gichtige Arme über den Weg,
das Laubdach hält das Licht fern,
läßt alles finster erscheinen,
geheimnisvoll.......;
schließt man die Augen,
tanzen Elfen und Kobolde,
Zwerge und Gnome
um die Baumstämme;
doch ein Grünspecht,
der an einen Baum trommelt,
reißt uns aus den Träumen,
modriges Laub,
das am Boden liegt,
verströmt einen anheimelnden Duft,
Bäume im Hintergrund,
drängen sich zusammen,
wie neugierige Erwachsene,
man möchte mit ihnen reden,
aber sie antworten nicht,
der Wald bleibt stumm.
„Der Wald" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von pally66, veröffentlicht am 27. Mai 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
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