Sonstige Gedichte



Im Herbst des Lebens

Ganz tief im Herbst des Lebens -
ich wollte da nicht hin-
es war nicht zu verhindern,
ich stecke mitten drin.

Die allerbesten Jahre
sind lange schon vorbei,
jedoch von Stress und Arbeit
bin ich jetzt dafür frei.

Es ist nicht zu verhindern,
man wird ganz langsam alt,
doch Kinder und auch Enkel
die geben Mut und Halt.

Das Lachen habe ich mir
bis heute aufbewahrt,
denn ohne Lachen wäre
das Leben viel zu hart.

Den Frühling seh ich heute
sehr viel bewusster an,
an jede neue Blume
ich mich erfreuen kann.

Ich habe mir geschworen,
es mit Humur zu sehen;
von mir aus kann es darum 
noch lange weitergehen.

 

 

 

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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4 KOMMENTARE



14. Januar 2026 @ 21:27

Das Alter kommt zu jedem Menschen, auch zu denen, die jetzt noch jung sind und uns belächeln, Ewald. Aber jede Altersstufe hat auch ihre besonderen Reize, man sollte sie nur erkennen und genießen. LG gehen in Deinen Abend, Helga


14. Januar 2026 @ 13:34

Wie ehrlich und erfrischend. Wenn man so positiv in die Zukunft schaut, kann man sich glücklich schätzen. LG Gudrun


14. Januar 2026 @ 12:29

Moin Ingrid, aber die Jugend war wohl doch etwas schöner.
LG in den Süddeutschen Tag
Ewald


14. Januar 2026 @ 12:12

Das Alter hat auch Vorteile, Ewald.
Man muss sich nichts beweisen. Kann in Ruhe Zeitung lesen, schreiben und sich an- und aufregen....
Wenn man mal faulenzen will, schiebt man die schmerzenden Knochen vor und schon wird man verschont.
Ich finde das Alter gut. Sind wir froh, dass wir es erleben dürfen.
LG Ingrid



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