6. Juli 2020

DER REIM

DER REIM


*Der Reim*

Es war einmal ein Reim,

der wollte so nicht sein.

Er fand nicht dass er passt,

so wie er wurd‘ verfasst.

Nicht gleich waren die Zeilen,

als wollt er sich beeilen,

reimt einmal sich die Eins auf Zwei,

beim nächsten Mal war es die Drei.

Es lag auch an der Länge,

dass er nicht so gut klänge.

Er holperte ein wenig

und las sich nicht versöhnlich.

Drum nahm der Reim sich dann ein Herz,

und schüttelt sich in seinem Schmerz,

bis Worte, Zeilen so verrutscht,

dass es endlich richtig flutscht!

Da freute sich zuletzt der Reim

und dachte sich, so muss es sein:

Ein Versmaß, klar die Silbenlänge,

damit jedes Gedicht gelänge.

Und die Moral vom Reimgedicht:

Perfekte Werke gibt es nicht!

Es kann immer besser sein.

Wichtig: Es soll dich erfreuen!

(DerPoet  05/19)

Foto: Pixabay

© Chris Peter

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Chris Peter

Graz, Österreich

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Chris Peter (aka *DerPoet*)

geb. 1965 im steirischen Feldbach, lebt in der Nähe von Graz (Österreich…

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