Kurz-Essay
Frida Kahlo, die mexikanische surrealistische Malerin, war eine außergewöhnliche , einzigartige Persönlichkeit.
Mit ihren Bildern dringt sie dem Betrachter in die tiefsten Abgründe.
Ihre Bilder sind ein Tagebuch auf Leinwand ; verraten ihren körperlichen und seelischen Schmerz. Sie sind, Schmerz in Farbe.
Ich kenne keinen Maler dem das gelungen ist.
Nach einem tragischen Busunglück, körperlich ein lebenlang beeinträchtigt, sagt sie :"Bin nicht krank,bin innerlich gebrochen, hatte zwei Unfälle im Leben, der Busunfall und Diego mein Mann, wobei Diego der schmerzhaftere war."
Trotz dieses körperlichen und emotionalen Leids , ließ sie sich scheiden , um nach einem Jahr Diego wieder zu heiraten. In dieser Beziehung war Liebe, Verletzung, Hingabe, Verrat und Abhänigkeit.
Sie malte viele Selbstporträts. "Weil ich mich sonst allein fühlte".
Eines ihrer wunderbarsten Bilder war "Die gebrochene Säule". Ihr Körper blutend dargestelt , von Nägeln durchbohrt.
Sie war eine Individualistin, stieß in ihrer Zeit auf wenig Verständnis für ihre schonungslose gemalte Offenheit, ihr ehrlicher Ausdruck ihrer selbst.
Ich frage mich heute, würde ich ihr Bild mir in mein Wohnzimmer aufhängen ? Ich glaube nicht. Diese Autentizität hat mir meine Zeit leider geraubt. Eine rosarote Brille wird aufgesetzt, die Realität will man nicht sehn. Alles muß Idylle sein. Schade , schade ich war nicht so.
„STARKE FRAU" ist ein Gedicht aus der Kategorie Kurzgeschichten von G . . . ., veröffentlicht am 10. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© G . . . .
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3 Kommentare
Mir ergeht es ähnlich wie Ingrid, mit den Benachrichtigungen klappt es anscheinend noch nicht so ganz. Deine Zeilen über Frida habe ich mit Interesse gelesen, auch glaube ich, dass sie allem Weiblichen sehr zugetan war, schon damals.
Liebe Grüße
Uschi
Erst kürzlich habe ich eine Biografie über sie gelesen und in meiner Diele hängt sie mit blumengeschmücktem Haar.
Bin schon seit einigen Wochen dabei, ein Gedicht über sie und ihr buntes, auch vom Schicksal gezeichnetes Leben zu schreiben. Bis jetzt ist es mir noch nicht gelungen,diese Frau zu würdigen, wie sie es verdient.
Vielleicht gelingt es mir irgendwann ansatzweise.
Hab mit Interesse dein Essay gelesen, Gritt.
Irgendwie ist es hier unübersichtlich geworden,weil man keine Nachricht und mitunter auch keine Antwort auf Kommentare erhält.
Eine gute Nacht wünscht Ingrid
G.