Kurz- Essay
Kein Körperteil wurde soviel besungen oder in Gedichten, Sprichworten, Aphorismen vertextet wie die HAND.
Kurz- Essay
Kein Körperteil wurde soviel besungen oder in Gedichten, Sprichworten, Aphorismen vertextet wie die HAND.
Deine Augen,
neugierig,
fröhlich,
aufgeschlossen,
sie sprechen Bände,
doch dein Mund
bleibt stumm.
Worte,
die einst wohlgeformt,
sind nur noch Fragmente,
ein Nuscheln,
bleiben stecken im
Verborgenen,
auf unbestimmte Zeit.
Verschmitzt zwinkerst
du mir zu,
ein Lächeln huscht
über dein Antlitz,
du denkst an schöne Zeiten,
In meinen Händen halt ich
den Kelch des Lebens fest,
ich trinke, trinke, immerzu,
und denk` nicht an den Rest.
Schlägt das letzte Stündlein,
ist der Kelch auch leer,
hab geliebt das Leben,
was will ich mehr.
Geht`s dir mal schlecht,
hast keinen Mut,
denkst,
das Schicksal macht ja
alles wieder gut,
hoffst auf die helfende Hand,
doch die hüllt sich ein
in ein weites Gewand.
Jahre eilen schnell dahin,
sie ändern auch die Zeit,
doch alles hat so seinen Sinn,
auch sie wechselt[...]
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