Ruhelos und ohne Ziel,
streift sie durch die Straßen.
Durch den Kopf geht ihr so viel,
und hält sie ab vom Schlafen.
Sorgen trüben ihren Blick,
sie lassen sich nicht vertreiben.
Jahrelang war er ihr Glück,
warum kann es nicht so bleiben?
Gedanklich hat er sich entfernt,
sie kann ihn nicht erreichen.
Er wirkt verschlossen und verhärmt,
das ist kein gutes Zeichen.
Mit ihren Sorgen ist sie allein,
verkriecht sich in ihr Schneckenhaus.
Nach außen wahrt sie noch den Schein,
- im Herzen sieht es anders aus.
Es war doch ein schönes Leben...
Kann Glück einfach so zerrinnen?
Sie hat ihm noch so viel geben
und möchte ihn zurückgewinnen...
„Ruhelos und ohne Ziel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 2. Juni 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Sollte es in der vorletzten Str. nicht heißen :... wahrt sie .....
Viel Freude beim Schreiben
G.