Wie Hauch der Blütenblätter Schein,
wenn zarter Mohn nunmehr erblüht.
Für unser Auge ungetrübt,
die Kraft der Farben ungemein.
Ganz zart gestreift, geküsst vom Wind,
die Blumenköpfchen sanft geneigt.
Hübsch auf Papier uns wohl erfreut,
das manch ein Künstler malt geschwind
grad als ein Flügelschlag apart,
der Schmetterling in seiner Art
gleicht schillernd buntem Edelstein.
Bis lauer Wind ihn zärtlich streicht,
wenn er bestäubt so federleicht
als wärs ein Hauch im Blattgeschein.
© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: William King
„Der rote Mohn nun allerorts" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Uschi R., veröffentlicht am 11. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Uschi R.
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4 Kommentare
Vor Potsdam habe ich ein Feld mit Monblumen gesehen, das schon von Weitem rot leuchtete. Wunderschön.
LG in den Tag, Gudrun
so hat es möglicherweise ein Maler ein kleinwenig leichter als der Fotograf da durch die Zartheit der Blütenblätter, die wunderschönen Blumen in Bewegung geraten. Durch die Hitze der vergangenen Tage ist an den meisten Feldern die Pracht beinahe schon wieder vorbei. Zwar sind die Kapseln auch schön anzusehen, doch während der Blüte ist der Anblick einfach unvergleichlich.
Dann gibt es hier reginaltypische Spezialitäten wie Mohnzelten (kleine handtellergroße süße Gebäckstücke mit saftiger Mohnfüllung), auch natülich das Mohnöl und Mohnpesto, köstlich zu Käse. Du siehst also beim Thema Mohn gerate ich ins Schwärmen.
Dankeschön auch dir mit lieben Grüßen!
Uschi
Bewahre dir den Blick für das Schöne.
G.
Es ist eine Sommerinspiration und typisch für die Jahreszeit. An einigen Feldern werden zwecks Samengewinnung nach der Blüte kleine Säckchen um die Kapsel gebunden damit das Saatgut nicht verloren geht.
Liebe Grüße
Uschi