Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Du fehlst mir so sehr.
Ich spüre diesen stechenden Schmerz.
Es ist schon ein paar Jahre her,
doch es bricht mir noch immer das Herz.
Du warst meine Liebe, - mein Glück,
wir teilten stets Freude und Leid.
Denke ich an diese Jahre zurück,
- war es meine schönste Zeit.
Wir haben das Leben genossen,
sind durch viele Länder gezogen.
Erfolge haben wir gemeinsam begossen,
und uns oft vor Lachen gebogen.
Ich sehe uns noch in Venedig
auf der Rialtobrücke stehen.
Ein Moment für immer und ewig.
Mit dir war es unglaublich schön.
Wir saßen im hippsten Café,
aßen das beste Gelato der Stadt.
Auf dem Markusplatz, ganz in der Näh,
sahen wir uns an den Menschen satt.
Wo sind die Jahre geblieben?,
mir kommt es vor, als wenn es gestern war.
Ich werde dich immer lieben,
du bist mir gerade wieder so nah.
„Du fehlst mir" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 14. Juli 2018 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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