Er sitzt auf einer Parkbank
Und betrinkt sich mit ner Falsche Wein
Er weiß wie hart das Leben sein kann
Und fängt ganz leise an zu weinen
Sein Aussehn ist recht ungepflegt
Wohl desshalb spricht ihn niemand an
Und keiner hätte den Gedanken gehegt
Vor kurzem war er noch ein gemachter Mann
Bei einem tragischen Unfall
Verlor er Frau und Kind
Er kennt noch genau den Tonfall
Mein Mann du fährst zu geschwind
Dies war der Tag an dem es auch ihn
Für immer aus seinem Leben riss
Er hat nun nichts mehr zu verliern
Weil es ihm sein Herz zerriss
Und so sitzt er auf einer Parkbank
Und betrinkt sich mit ner Falsche Wein
Er weiß wie hart das Leben sein kann
Und fängt ganz leise an zu weinen
© Christopher S.
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2 Kommentare
Es freut mich sehr dass es dir gefällt :)
Ich bin da voll und ganz deiner Meinung
Habe ich vor
Liebe Grüße Christopher
Dein trauriges Gedicht hat mein Herz erreicht. Du beschreibst sehr einfühlsam das Schicksal dieses Mannes. Man weiß nie, was Menschen, die auf der Straße leben, in ihrem Leben Schlimmes durchleiden mußten ohne ihre eigene Schuld und warum sie abgestürzt sind. Man darf sich kein zu schnell gefaßtes Urteil erlauben, sondern sollte Mitgefühl zeigen und helfen, wo Hilfe gewünscht wird.
Danke für Dein mitfühlendes Herz! Bewahre es Dir!
Liebe Grüße Hanni