Trauer/Kummer/Schmerz



Der Mann ohne Gewissen



Er hat seine Frau und drei  Kinder verlassen,
sie können es noch gar nicht so richtig fassen.
Was ist das für ein gewissenloser Mann,
der seine Familie so einfach im Stich lassen kann,
nur wegen einer jungen, blonden Schönheit,
für diese Frau ist er zu jeder Schandtat  bereit.

Dieses tolle Weib hat ihn total verhext,
Tag und Nacht denkt er nur noch an Sex.
Eine junge, schöne Frau kostet viel  Geld,
zu ihren Füßen legt er ihr die Welt.

Frau und Kinder hat er völlig vergessen,
von der neuen Liebe ist er besessen.
Seine Frau ist wütend, traurig und allein,
die Kinder fragen, wann kommt Papa heim.
Ihre heile Welt ist total zerstört,
was ihn weder interessiert noch stört.

Ihr Mann lebt mit der Neuen in Saus und Braus,
die Familie hat wenig Geld, das macht ihm nichts aus.
Für seine Frau ist ein Monat unendlich lang,
ihr wird bei dem Gedanken angst und bang.
Viel zu schnell  ist ihr schmaler Geldbeutel leer,
wo nimmt sie jetzt die fehlende Kohle her?!

Hoffentlich verlässt  ihn seine neue Flamme bald,
dann steht er ganz allein und verlassen im Wald.
Seine Familie will ihn nicht mehr sehen,
der gemeine Kerl soll zum Teufel gehen!
(aber Unterhalt muss er zahlen!)
Hannelore Knödler-Stojanovic Ludwigsburg
Foto: Pxhere

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AUTOR:

Ich heiße Hannelore, genannt Hanni, bin 75 Jahre 'jung', verheiratet und wohne im schönen Ludwigsburg. Meine Hobbys: malen, klassische Musik, lesen, fotografieren, Natur, Tiere, Blumen und natürlich dichten. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, mich interessieren viele aktuelle Themen und alles, was so auf der Welt passiert. Meine Gedichte sollen zum Nachdenken anregen.


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13 KOMMENTARE



09. Dezember 2019 @ 19:49

Hallo Christian,
danke für Deine Aufklärung. Òhne Gewissen soll in meinem Gedicht bedeuten, daß er sich über sein Handeln keine Gewissensbisse macht. Ich will damit niemand auf den Fuß treten, sondern nur die beschissene Situation schildern. Das ist alles, Du als Mann siehst das vielleicht anders
Dir einen erholsamen Abend und liebe Grüße Hanni


09. Dezember 2019 @ 18:57

Hallo Christian,
in letzter Zeit hast Du sehr oft etwas an meinen Gedichten auszusetzen!
Grüß Hanni


09. Dezember 2019 @ 20:03

Hanni,ob Mann oder Frau ist mir egal,doch Du hast es gerade wieder getan
Für dich steht fest,Christian,Mann,natürlich hält der zum Mann.
Guts Nächtle
Christian
Endlich mal was zum diskutieren.Geil.


09. Dezember 2019 @ 19:59

Anscheinend gehts der Frau nur um Kohle,zum Wohle der Kinder oder geht Sie nicht gerne arbeiten?
Hatte Sie nur noch die Kinder im Kopf?
War es vielleicht keine intakte Familie?
Oder sind die Kinder nicht von Ihm und er ist dahinter gekommen?
Hat die Ehefrau einen Geliebten oder
behandelt Sie die Kinder schlecht?
Säuft Sie oder meckert nur an Ihm rum?usw
Also ,du sagst böser Mann in deinem Gedicht.
Hey Hanni,alles gut.
Schönen Abend


09. Dezember 2019 @ 19:33

Wenn du das so empfindet?
Ich verstehe nur das"ohne Gewissen"
nicht.
Entweder hat man ein gutes oder schlechtes Gewissen.
Ohne gibts bei einem Menschen nicht.Das ist der feine Unterschied
zum Tier.


09. Dezember 2019 @ 11:55

Hallo Christian,
danke für Deinen Kommentar. Was dem Typen auf den Keks gegangen ist, weiß ich nicht, das Verhalten seiner Familie gegenüber ist auf jeden Fall nicht besonders toll!
Liebe Grüße Hanni


09. Dezember 2019 @ 18:43

Ach so,man weiß nicht,warum,doch man weiß,das sein Verhalten blöd ist.
Na ja.


09. Dezember 2019 @ 00:47

Hallo lljana,
gerade hab ich ganz zufällig Dein Herzchen entdeckt. Schön, daß Du mein Gedicht nach vorne geholt hast und daß es Dir gefällt.
Liebe Grüße Hanni


09. Dezember 2019 @ 07:13

Vielleicht ging ihm die Frau auf den Keks,also was ich meine ist..
muß jeder für sich beantworten

Schöne Woche


26. August 2018 @ 12:33

Hallo Ewald, danke, daß Du mein Gedicht gelesen hast. Einerseits hast Du recht, aber zu einer Affäre gehören immer zwei. Einer der verführt und einer, der sich gern und leicht verführen läßt. Liebe Grüße Hanni


26. August 2018 @ 08:18

Ja was der Teufel selbst nicht kann,stellt er durch ein Weibsbild an.
LG
Ewald


25. August 2018 @ 18:06

Hallo Wolf, danke für Dein Interesse an meinem Gedicht und für Deinen Kommentar. Ja, für die Kinder ist es immer am schlimmsten, wenn ihre heile Welt zerbricht. Aber das stört so einen skrupellosen Mann nicht. Übrigens, es gibt auch Frauen, die ihre Familien verlassen. Nicht, daß ich als Männerfeindin abgestempelt werde. Liebe Grüße Hanni


25. August 2018 @ 16:44

Das Gegenstück zu zu Michael Holms "MUSST DU JETZT GRADE GEHEN, LUCILL" ist Dir in Deinem Gedicht gut gelungen. In beiden Fällen ist es immer für die Kinder am schlimmsten. LG Wolfram



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