Leise schleicht er zur Tür rein,
es ist schon ziemlich spät.
Ute ahnt, wo er gerad´ herkommt,
- zu wem er abends geht.
Die Frau wohnt in der Nähe,
ist hübsch und viel zu jung.
Ihre erste, kurze Begegnung,
ist ihr noch in Erinnerung.
Letztes Jahr, am Valentinstag,
begann die ganze Chose.
Die Frau, aus dem Blumenladen,
schenkte ihm eine Rose.
Ihr Lächeln war bezaubernd,
Ute stand direkt daneben,
da hat ihr lieber Ehemann,
ihr einen Kuss gegeben.
Es blieb nicht bei dem einen,
auch nicht bei einer Nacht.
Wie oft hat sie geweint,
und nachts an ihn gedacht.
Wären da nicht die Kinder,
die ihren Vater lieben,
hätte sie ihn verlassen,
wär´ nicht bei ihm geblieben.
Aquarell.GNW
© Gudrun Nagel-Wiemer
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6 Kommentare
Du schreibst ja heute traurige Geschichten.
Die Rose ist dir gut gelungen.
Hier herrscht Glatteis, ich war einkaufen.
Nicht ungefährlich gewesen.
LG
Ewald
Das Gedicht würde ich in Ichform schreiben, weil dann das SIE klarer wäre.Man versteht zwar, wer jeweils gemeint ist, aber...
LG Ingrid
Gerne eingetaucht und das wunderschöne Bild bewundert!
LG Uschi