Es ist an der Zeit mal abzuschalten,
- sich zu besinnen, - innezuhalten,
- dir meine Aufmerksamkeit zu schenken,
- ganz intensiv an dich zu denken.
Hier ruhst du nun, im Wald versteckt,
mit Laub und Erde zugedeckt,
nur eine Tafel weist darauf hin,
dass ich dir sehr nahe bin.
Der Wind rauscht durch die bunten Blätter,
du spürst nichts von diesem Wetter,
außer uns nur noch zwei Meisen
die mich aufmerksam umkreisen.
Wie traurig, denn im letzten Jahr,
warst du noch für uns alle da,
hast beim Familien-Weihnachtsessen,
mit uns an einem Tisch gesessen.
Niemand von uns hat geahnt,
welch´ Tragödie sich anbahnt,
dass du uns vor dem Weihnachtsfest,
ohne Vorwarnung verlässt…
Wir werden sicher an dich denken,
wenn wir uns dieses Jahr beschenken.
Du hast einen Platz in unseren Herzen.
Ja, die Erinnerungen schmerzen...
Bild: GNW
© Gudrun Nagel-Wiemer
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13 Kommentare
Schön, dass du es kommentiert hast. Gruß, Gudrun
Zerreißt einem das Herz.
Will auch mal aussprechen,dass du verstehst,die Menschen mitzunehmen.
Spitze
Liebe Grüße,der Franz
Auch dir ein schönes Herbstwochenende. Gruß, Gudrun
Möge morgen in der Dunkelheit des Totensonntag , schöne Sterne der Erinnerung leuchten .
Grete
Ich bin nicht mehr regelmäßig hier, aber jetzt, beim Frühstück hab ich dein Gedicht gelesen und es gefällt mir deshalb so gut, weil es mich 1. gedanklich mit meiner Mutter, die heute Geb. hätte, verbindet und 2. mit zwei Menschen, die mir sehr nahestsnden.
Du vermittelst darin trotz Trauer eine schöne Leichtigkeit, die Erinnerungen an Schönes hervorholt.
Eine schöne Adventszeit
wünscht dir Ingrid