Nach außen geben wir uns robust,
verkörpern Stärke und Lebenslust.
Die Verletzlichkeit bleibt oft verborgen,
niemand teilt gern seine Sorgen.
Böse Worten treffen uns hart,
die Seele ist feinfühlig und zart.
Auch wenn man um Verzeihung bittet,
ein Riss ist nicht so schnell gekittet.
Vielseitig zeigt sich Liebesleid,
mal kurz, - mal mit Beständigkeit.
Der tiefsitzende Trennungsschmerz
trifft uns mitten in das Herz.
Einsamkeit kann quälend sein,
im Alter ist man oft allein.
Beklemmend ist oftmals die Stille,
- Angst der Überlebenswille.
Schützt eure Seelen, eure Herzen,
verhindert Qualen, Leid und Schmerzen.
Lasst uns nach dem Einen streben,
Rücksicht nehmen, - Liebe geben.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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7 Kommentare
ein nachdenklich stimmendes berührendes Gedicht! Wie oft rutschen uns Worte raus, die den Mitmenschen sehr weh tun und die man gern zurückholen würde.
Dir ein erholsames Wochenende! Liebe Grüße Hanni
ein feinsinniges Gedicht, hätte eine Frage : änderst du absichtlich in der letzten Strofe die Metrik ? (manche machen es absichtlich aus x Gründen )
Was die Thematik anbelangt , ja, du hast es sicher auch beobachtet - sonst wäre dies Gedicht nicht zustandegekommen , welche immense Kraft Wörter haben im positiven sowie im negativen Sinn. Ich glaube in ganz jungen Jahren bin ich unachtsamer mit Worten umgegangen.
Wünsche dir eine kreative Zeit und sei dir gut !
Grete
MfG Christian