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Der Mann ohne Gewissen



Er hat seine Frau und drei  Kinder verlassen,
sie können es noch gar nicht so richtig fassen.
Was ist das für ein gewissenloser Mann,
der seine Familie so einfach im Stich lassen kann,
nur wegen einer jungen, blonden Schönheit,
für diese Frau ist er zu jeder Schandtat  bereit.

Dieses tolle Weib hat ihn total verhext,
Tag und Nacht denkt er nur noch an Sex.
Eine junge, schöne Frau kostet viel  Geld,
zu ihren Füßen legt er ihr die Welt.

Frau und Kinder hat er völlig vergessen,
von der neuen Liebe ist er besessen.
Seine Frau ist wütend, traurig und allein,
die Kinder fragen, wann kommt Papa heim.
Ihre heile Welt ist total zerstört,
was ihn weder interessiert noch stört.

Ihr Mann lebt mit der Neuen in Saus und Braus,
die Familie hat wenig Geld, das macht ihm nichts aus.
Für seine Frau ist ein Monat unendlich lang,
ihr wird bei dem Gedanken angst und bang.
Viel zu schnell  ist ihr schmaler Geldbeutel leer,
wo nimmt sie jetzt die fehlende Kohle her?!

Hoffentlich verlässt  ihn seine neue Flamme bald,
dann steht er ganz allein und verlassen im Wald.
Seine Familie will ihn nicht mehr sehen,
der gemeine Kerl soll zum Teufel gehen!
(aber Unterhalt muss er zahlen!)
Hannelore Knödler-Stojanovic Ludwigsburg
Foto: Pxhere

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AUTOR:

Ich heiße Hannelore, genannt Hanni, bin 75 Jahre 'jung', verheiratet und wohne im schönen Ludwigsburg. Meine Hobbys: malen, klassische Musik, lesen, fotografieren, Natur, Tiere, Blumen und natürlich dichten. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, mich interessieren viele aktuelle Themen und alles, was so auf der Welt passiert. Meine Gedichte sollen zum Nachdenken anregen.


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4 KOMMENTARE



25. August 2018 @ 16:44

Das Gegenstück zu zu Michael Holms "MUSST DU JETZT GRADE GEHEN, LUCILL" ist Dir in Deinem Gedicht gut gelungen. In beiden Fällen ist es immer für die Kinder am schlimmsten. LG Wolfram


25. August 2018 @ 18:06

Hallo Wolf, danke für Dein Interesse an meinem Gedicht und für Deinen Kommentar. Ja, für die Kinder ist es immer am schlimmsten, wenn ihre heile Welt zerbricht. Aber das stört so einen skrupellosen Mann nicht. Übrigens, es gibt auch Frauen, die ihre Familien verlassen. Nicht, daß ich als Männerfeindin abgestempelt werde. Liebe Grüße Hanni


26. August 2018 @ 08:18

Ja was der Teufel selbst nicht kann,stellt er durch ein Weibsbild an.
LG
Ewald


26. August 2018 @ 12:33

Hallo Ewald, danke, daß Du mein Gedicht gelesen hast. Einerseits hast Du recht, aber zu einer Affäre gehören immer zwei. Einer der verführt und einer, der sich gern und leicht verführen läßt. Liebe Grüße Hanni


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