Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

5. September 2019

Die an der Quelle sitzen

An ihren Privilegien,

daran liegt ihnen sehr,

die sonstigen Probleme

sind eher sekundär.

Diäten und Pauschalen,

die haben sie so gern.

Auf etwas zu verzichten-

liegt ihnen wirklich fern

Die meisten kennen Arbeit

nur aus der Theorie,

selbst einmal zuzupacken,

das machten sie noch nie.

Doch reisen um die Erde,

umsonst mit Steuergeld,

das machen sie so gerne,

das ist´ s, was gut gefällt.

Bahnfahrten zu bezahlen

ist ihnen unbekannt.

Sie haben freie Fahrten

im ganzen deutschen Land.

Der Selbstbedienungsladen

wird weiter ausgebaut.

Mal irgendwas zu ändern

sich scheinbar niemand traut.

„Die an der Quelle sitzen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von Ewald Patz, veröffentlicht am 5. September 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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1 Kommentar

tocoho
tocoho Barde
11.09.2019
wie wahre worte ..leider .ich wünschte mir das diese Privilegien auch verddient werden. lg gut verfasst

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