Traurigkeit
Immer wenn ich traurig bin,
setz ich mich am Fenster hin,
lasse die Gedanken los,
fliegen weit und fliegen hoch,
in des Himmels Wolkenmeer,
ach mein Herz, was bist du schwer.
Tränen fließen, rinnen leise,
durchs Gesicht, auf eigne Weise.
Weine einfach vor mich hin,
weil ich doch so traurig bin.
Steh dann auf, geh wieder rein,
morgen werd ich glücklich sein.
Jeden Tag entscheide ich,
bin ich traurig oder nicht.
War heut traurig, habs genossen.
Morgen , glücklich sein
beschlossen.
tocoho
berlin 2019
© tocoho
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3 Kommentare
da hast Du ein wunderschönes Gedicht geschrieben. Traurigkeit und Tränen gehören zum Leben dazu, am nächsten Tag scheint dann wieder die Sonne.
Liebe Grüße Hanni
Vielleicht kann dich ein Spaziergang durch die Natur aufmuntern. LG nach Berlin