Im Abendrot, so still und weit,
gibt es kein Gefühl für Zeit.
Ein Rappe, zügellos und frei,
galoppiert stolz an mir vorbei.
Die Sonne versinkt im Abendlicht,
der Tag verstummt, doch endet nicht,
der Wind trägt leise seinen Klang,
den breiten, warmen Strand entlang.
Mit jedem Schritt voller Kraft und Mut,
erstrahlt der Horizont in Glut.
Die Seeluft ist so rein und klar,
- der Augenblick so wunderbar.
Der junge Hengst hat seinen Spaß,
erfrischt sich in dem kühlen Nass,
jetzt setzt er sich noch mal in Szene
und schüttelt seine wilde Mähne.
„Der schwarze Hengst" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 15. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
1 Kommentar