15. Juli 2026

Der schwarze Hengst

Der schwarze Hengst
Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer

Im Abendrot, so still und weit,

gibt es kein Gefühl für Zeit.

Ein Rappe, zügellos und frei,

galoppiert stolz an mir vorbei.

Die Sonne versinkt im Abendlicht,

der Tag verstummt, doch endet nicht,

der Wind trägt leise seinen Klang,

den breiten, warmen Strand entlang.

Mit jedem Schritt voller Kraft und Mut,

erstrahlt der Horizont in Glut.

Die Seeluft ist so rein und klar,

- der Augenblick so wunderbar.

Der junge Hengst hat seinen Spaß,

erfrischt sich in dem kühlen Nass,

jetzt setzt er sich noch mal in Szene

und schüttelt seine wilde Mähne.

„Der schwarze Hengst" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 15. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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1 Kommentar

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Autor Dichterlegende
15.07.2026
Lieber Ewald, danke für dein Herzchen. Gruß, Gudrun

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