14. Oktober 2023

Sucht

Der Tag ist klar, die Luft steht dumpf,
doch die Welt erscheint ihm öde,
der Schädel brummt, das Hirn denkt stumpf,
was er sieht, wirkt trüb und blöde.

Er spürt wie das Gedächtnis weicht,
auch sein Leib ist müde und schlapp,
manchmal schwebt er dahin, ganz leicht,
kommt jedoch nicht mehr voll auf Trab.

Tabletten braucht er für den Schlaf,
so gelingt´s ihm zu vergessen,
doch seine Sicht wird nicht mehr scharf,
die Sucht hat ihn längst - zerfressen.

© Horst Rehmann

© Rehmann

Sammlung 158 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Sonstige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Endlich hat es mal geschneit, die Kinder sind jetzt hocherfreut. Sie wollen nicht nur kurz mal schauen, sondern einen Sc…

Gedicht lesen
Neue Abzeichen
Meist gelesen · Sonstige Gedichte
Aktiv in · Sonstige Gedichte
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte