Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

27. April 2009

SCHATTEN

SCHATTEN

Der Schatten kommt mir sehr nah,
ist das sonderbar
oder wunderbar ?
Was ist der Schatten für mich?
Er sagt es mir nicht !

Der Schatten , er macht mir Angst,
ich sag mir: „ Renn, so schnell wie du kannst!!“
Der Schatten rennt so schnell wie ich,
verfolgt mich und fragt:
„Willst du mich nicht?
Schau mal ich bin nicht nur Dunkelheit,
sondern bin das Bild deiner Lebenszeit!
Wenn das Licht dich bricht,
siehst du mich dann nicht?
„Ich bin nicht nur dunkel und geheim,
sondern auch dein!“

Ich drehe mich um,
sehe ihn an,
und sage: „Zeig mir was ich tun kann!“
Er sagt:“ Lauf hin zu einem fernen Ort,
lauf egal wohin,
ich bin immer bei dir,
lasse dich niemals fort!
Ich bin dein und werde es immer sein,
niemals lasse ich dich allein!
Nur, löscht du das Licht,
das dich bricht so siehst du mich nicht!
Oder löscht du gar dein Lebenslicht,
so gehe auch ich,
denn ohne dich „bin ich" NICHT!“

Tamara Wittig 12.2008

(c) Tamara Wittig

„SCHATTEN" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gast, veröffentlicht am 27. April 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

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