Sonstige Gedichte



Endlich erwachsen

Blick noch trübe,
Alles grau in grau,
Augen noch müde,
Bus schaukelt rau.

Massen gedrängt, dicht an dicht,
Stadt zieht vorbei im düstren Licht,
Das Weiterkommen ins Stocken gerät,
Routine im Alltag - DB ist zu spät.

Türme ragen in den Himmel weit,
Wandern zwischen Beton und Glas,
Für Ruhe hat niemand Zeit,
Ein Anblick, der die Natur vergaß. 

Der Bildschirm flimmert heiter bunt,
Klicken und klacken Stund um Stund,
Endlich Pause, Feierabend nicht weit,
Ein Tag, wahrlich ohne Heiterkeit.

Eilig zurück durch Glas und Beton,
Bedrohlich Wind durch die Türme weht,
Mit der DB ist kein weiterkomm,
Routine im Alltag - die Bahn, sie steht.

Dem Zuhause so nah und doch so fern,
Dabei hab ich doch die Natur so gern,
Die Uhrzeit schon zum schlafen rät,
Routine am Arbeitstag – nichts erlebt.

Gelesen: 64   
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AUTOR:

Nun, was kann man schon über mich sagen. Seit 1990 auf der Welt, habe ich in der Kunst mein Hobby gefunden. Da mir das musikalische in der DNA fehlt, kompensiere ich meine Kreativität auf Arbeit, in Gesprächen mit Freunden und Bekannten oder in Form von Gedichten. Ich schreibe gern über Ereignisse, Gefühle, das schöne in der Welt oder was mir gerade so zufliegt. Meine nicht personenbezogenen Exemplare haben hier eine Heimat gefunden :)
Ich wünsche euch viel Spaß - über Feedback freue ich mich immer, auch wenn ich dieses nicht kommentiere. Ich möchte die individuelle Interpretation nicht beeinflussen.


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1 KOMMENTAR



05. Juni 2018 @ 09:19

Schön, dass mal jemand den ganz normalen Alltag beschreibt, so wie ihn viele tagtäglich erleben. Manchmal möchte man ausbrechen und aus der Tretmühle heraus. LG Gudrun



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