Sonstige Gedichte



Die kleine Ballerina



Sie liebte den Tanz schon als kleines Kind,
hörte sie Musik, drehte sie sich geschwind,
ihre Eltern haben das sehr früh gesehen,
sie mit fünf Jahren zum Ballett gegeben.

Sie tanzt  mit schwereloser Eleganz,
verzaubert alle mit ihrem anmutigen Tanz.
Jeden Tag trainiert sie hart und schwer,
ihr Rücken und sämtliche Muskeln tun weh.

Sie kämpft für ihren ganz großen Traum,
zu tanzen als Primaballerina im Bühnenraum,
ihre täglichen Gedanken drehen sich darum,
dafür macht sie sich beim harten Training krumm.

Spagat und Spitzentanz hat sie schon drauf,
 viele Ballettschuhe durchtanzt und verbraucht,
sehr oft ihre armen Zehen blutig getanzt,
trotzdem quält sie sich weiter, total und ganz.

Ihre hohen Luftsprünge sind sensationell,
beim Hinsehen kriegt  man Angst, daß sie fällt.
Anmutig und leicht wie ein Schmetterling,
mit Leidenschaft schwebt sie im Ballettsaal dahin.
Akkurat und mit großer Rafinesse
dreht sie sich bei ihrer Pirouette.

Die begeisterten Zuschauer spenden ihr Applaus,
sie merken, mit viel Energie will sie hoch hinaus,
jeder sieht deutlich, klassischer  Tanz ist ihr Leben,
für ihren Erfolg wird sie alles opfern und geben.

Ich bin von ihrem Können überzeugt und fasziniert,
sie hat mich in ihre traumhaft schöne Welt entführt.
Bestimmt wird ihr eine große Tanzkarriere glücken,
mit ihrem Tanz wird sie viele Menschen entzücken!

Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay

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AUTOR:

Ich heiße Hannelore, genannt Hanni, bin 75 Jahre 'jung', verheiratet und wohne im schönen Ludwigsburg. Meine Hobbys: malen, klassische Musik, lesen, fotografieren, Natur, Tiere, Blumen und natürlich dichten. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, mich interessieren viele aktuelle Themen und alles, was so auf der Welt passiert. Meine Gedichte sollen zum Nachdenken anregen.


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2 KOMMENTARE



19. März 2019 @ 20:57

Hei Hanni

Ich werde in ein Tütü schlüpfen
und auf Zehenspitzen hüpfen.
Nussknacker, Dornröschen , Schwanensee -
Bin viel zu steif - oh weh - oh je !!!
Ich habe es schon mal beteuert -
bei mir wirkt das total bescheuert !
Nöö - das kriege ich nicht hin
ich bleib lieber wie ich bin .
Lass das Ballet doch lieber sein
hüpf durch den Wald und ganz allein.
Da hüpf ich wie ein Känguru
hab frische Luft und meine Ruh!!

Fiel mir gerade so ein. Schon erstaunlich was so kleine Hupfdohlen leisten- vorausgesetzt -
sie machen es weil sie es selbst wollen und nicht weil die Eltern sie dazu drängen. Sowas gibt es leider.
Wenn die Mutter eine berühmte Tänzerin ist, meinen manche die Tochter müsste das auch machen und das
ist grundfalsch.
Jedenfalls ist das hartes Training und erfordert körperliche Höchstleistung.
Ich wollte es nicht machen, bewundere aber andere , die das machen.
Bin im Moment etwas im Stress- schaue aber trotzdem ab und zu bei euch noch mal rein.
Morgen kommt der Frühling - lieben Gruß Heike






20. März 2019 @ 16:07

Liebe Heike,
danke für Deinen Kommentar mit Deinem prima improvisierten Ballett-Gedicht. Als Kind hab ich sehr vom Ballett geschwärmt, aber leider war ich nicht so grazil und sportlich, selber zu tanzen und bin dann auch noch ziemlich schnell gewachsen. Aber ich hab mir mit großer Begeisterung und Bewunderung sämtliche bekannten Balletts im Theater angeschaut und war von den tollen Tänzern richtig fasziniert.
Jetzt hat das Hoch Hannelore tatsächlich pünktlich zum Frühlingsbeginn herrliches Wetter gebracht, ich bin ganz stolz auf meine Namensschwester. Ich halte mich auf meiner Terrasse auf und genieße den Sonnenschein. Hoffentlich sind die kalten Tage endlich Vergangenheit.
Ich wünsch Dir viel Spaß in Deinem Garten und liebe Grüße Hanni


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