Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Bedrohlich wirkt der Himmel,
- Gewitter liegt in der Luft.
Die Vogelschar ist fast verstummt,
in der Ferne noch ein Kuckuck ruft.
Der Duft des alten Rosenstocks
beflügelt meine Sinne.
Der Wind spielt mit den rosa Blüten,
leicht wankt das Netzt der Spinne.
Dunkle Wolken werfen Schatten,
die Seerosen schließen ihre Blätter.
Die Fische, im kleinen Gartenteich,
scheren sich nicht um das Wetter.
Erholsam ist die frische Luft,
ich freue mich schon auf den Regen.
Nach so viel Hitze ist ein Schauer,
für die Natur ein Segen.
„Gewitterluft" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 22. Juni 2021 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Gewitter reinigen die Luft, das drückt Dein Gedicht sehr gut aus! Für mich sind die Temperaturen jetzt auch viel bekömmlicher, vor allem für meinen Kreislauf, obwohl ich Sonnenschein sehr liebe, aber alles in Maßen.
Dir einen angenehmen Tag! Liebe Grüße Hanni