
*Die Maske*
Wir leben in recht sicheren Zeiten,
der Fortschritt kann sich rasch verbreiten,
können den Unterhalt bestreiten,
die Kinder auf dem Weg begleiten.
Noch nie zuvor ging‘s uns so gut.
Drum packt mich immer dann die Wut,
wenn angsterfüllt so mancher tut
als nehme man ihm Hab und Gut.
Und die Demokratie dazu,
verbiete alles man im Nu
dem armen Bürger immerzu;
man zieht sich an den Jammer-Schuh.
Man fühle sich diskriminiert
und schwafelt dann ganz ungeniert
von Rechten, die man gleich verliert
und was man ihnen so diktiert.
Dabei geht’s um die Maske nur
und um Rücksicht eine Spur.
Doch man spricht lieber von Tortur
und bleibt angsterfüllt und stur.
Wie arm man sei, nicht selbstbestimmt
und dass man ihnen Rechte nimmt
nur weil man mit der Masse schwimmt
und dass das alles gar nicht stimmt.
Man wolle uns damit betrügen,
der Mainstream, der verbreite Lügen
damit wir uns gehorsam fügen
und mit viel weniger begnügen.
Man wolle nur daran verdienen
an den diversen Medizinen
und dass die Impfungen auf Schienen,
um sich an Daten zu bedienen.
Man soll sich vor den Ärzten hüten,
die Paranoia treibt hier Blüten.
Das Virus würde gar nicht wüten
und auch noch ganz andere Mythen.
So schimpft so mancher Egoist
und nennt die Maske großen Mist
was ziemlich empathielos ist.
Es zeigt, mit welchem Maß man misst …
DerPoet (09/20)
Foto: Pixabay