27. Februar 2020

Nacht-Meer

Nacht-Meer

Dämmerung über dem Meer.

Kupferrote Wolkentürme

ziehen verschleiertes Licht hinter sich her.

Die Nacht erobert es im Sturme.

Im Zwielicht bewegen sich die Wellen

wie große, silbrige Gestalten,

die sich erheben, verneigen und zerschellen.

Am Strand nur noch sanft schäumende Gewalten.

In der Finsternis wiegt sich das Meer

wie eine eigene, noch schwärzere Macht.

Die Wellen heben und senken sich schwer.

Ein tiefes, seufzendes Atmen bei Nacht.

Und dann, als wenn niemals Nacht gewesen wär,

legt sich das Wogen und Rauschen.

Graugrün und ruhig liegt nun das Meer,

wenn Dunkelheit und Licht ihr Dasein Tauschen.

© Verdichter

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Verdichter Natur 3 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Verdichter

Ich fasse Gefühle in Worte. Wenn sie gut sind, entstehen Bilder.

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3 Kommentare

G .  .  .  .
G . . . . Poet Laureat
22.03.2021
Berührt mich sehr, jedes Wort ein Bild , und keines zuviel . Brilliant !!!!!!

Danke Grete
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
27.02.2020
Ausgezeichnet.
LG
Ewald
Hanni
Hanni Poet Laureat
27.02.2020
Hallo,
Dein Gedicht und das Foto hat mir gut gefallen, weiter so!
Liebe Grüße Hanni

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