Könnt´ stundenlang am Strome stehen.
Die Wasser ziehen mich in Bann.
Gemächlich wie ein alter Mann,
hat der Rhein viel Land gesehen.
Er ist ein Fluss mit schneller Flut,
ein Strom, der sich zur See gesellt.
Er ist sehr mächtig, voller Glut
und gibt sich manchmal unverstellt.
Ein ICE saust rasch vorbei,
vorbei an Burgen und Schlössern.
Es heult mit Alarm die Polizei.
Eine Kutsche, gezogen von Rössern.
Boote schnellen durch Wellen hin.
Der Rhein kennt Auen und Wälder.
Angler angeln, mit frohem Sinn,
und Bauern bestellen die Felder.
Welle für Welle will ich umarmen,
aufwühlend, schäumend, ohn´ Erbarmen.
Alles an ihm, wenn auch gezähmt,
zieht Blicke an, manchmal verschämt.
Zur Nordsee geht es mit Gesang.
Sie ist schon nah in Gedanken.
Der Rhein, er fließt, mit sanftem Klang.
Boote, die auf Wellen schwanken.
Die Morgensonne steigt hoch auf.
Die See, sie glitzert, beschwört Träume.
Der Strom nimmt seinen letzten Lauf.
Es grüßen goldschimmernde Bäume.
Nachwort:
Vom Quell fließt er hinab ins Tal,
wird das Flussbett seewärts verlassen.
Vater Rhein strömt, weil ohne Wahl.
Von der Nordsee wird er entlassen.
(c) Olaf Lüken (27.03.2024)
© Olaf
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6 Kommentare
Sei gegrüßt, Olaf
und aus den Nebenflüssen kein "Nachschub" kommt. Deine Beschreibung habe ich sehr gerne gelsen.
Herzliche Grüße in den Abend ! Olaf
was ich schrieb, war ein Gefühl. Wenn ich jetzt über die Zeilen lese, kommt mir einiges auch etwas
widersprüchlich vor. Von Herzen wünsche ich Dir schöne Ostertage! Olaf
Gesegnete Ostern
Grete
die postiven Kommentare von Ralph, Gudrun und Dir haben mich überrascht und mir eine große Freude bereitet.
Sie werden mir Ansporn sein, noch sauberer an meinen Beiträgen zu arbeiten, aber auch auf Eure Beiträge zu
schauen. Dir wünsche ich eine schöne und segensreiche Osterzeit.
Herzliche Grüße
Olaf