Zwischen Licht und Dunkel

18. Januar 2024

Morgens am See

Schaut, wie sie die Schnäbel strecken,
ständig ihre Hälse recken,
denn ab acht Uhr, als wär’s bestellt,
gibt’s Futter für die Vogelwelt.

Schwäne steh´n vor meinen Füßen,
um mich freundlich zu begrüßen,
Maiskörner in sehr großer Zahl,
genießen sie als Morgenmahl.

Die grauen Gänse sind kecker,
helles Brot finden sie lecker,
kommen dafür sofort an Land,
fressen mir arglos aus der Hand.

Spatzen, diese frechen Schnösel,
picken blitzschnell all die Brösel,
die herunter gefallen sind,
und sich fortbewegen im Wind.

Dann ist die Futtertüte leer,
die Vögel wollen aber mehr,
drum kaufe ich für wenig Geld,
Leibspeisen – für die Vogelwelt.

© Horst Rehmann

„Morgens am See" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Rehmann, veröffentlicht am 18. Januar 2024 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 147 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Natur 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Es ist bei uns der Wurm drinn Sagt Egon zu Marie Vor Jahren gab ´s Erotik Die gibt es heute nie Wir sind in einer Krise …

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Natur