Abend im Stadtpark
Zwei alte Frauen tratschen leise
ihr immer altes Lied.
Ein Mann führt seinen Hund im Kreise -
beide sind schwach und müd´.
Der Bettler findet seine Bank;
schnarcht bald verboten laut.
Ein Mädchen huscht am Teich entlang,
auf dem der Mond nach oben schaut.
Enten sammeln sich zur Ruh´
am dürren Pfahlholzhaus.
Und da, der Träumer, sieht noch zu
und atmet ruhig aus.
Das Schwanenpaar kommt nicht herbei -
es bleibt verborgen wieder.
Dann - mit dem letzten Vogelschrei
sinken reihum Hälse nieder.
Auch im Gestrüpp - das zarte Munkeln,
weht dahin, im großen Dunkeln.
Worte & Bild: (c) Ralph Bruse
© Ralph Bruse
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10 Kommentare
Grüße von Ralph
Grüße von Ralph
Christian
Besten Dank an Dich, Chris.
Grüße von Ralph
Vers 2 Zeile 4 geht tatsächlich beides.
Liebe Grüße
Ingrid
Nicht ganz neu, das Gedicht, aber wohl noch ganz passabel, Ingrid.
Vielen Dank an Dich.
Liebe Grüße kommen auch zu Dir
von Ralph
(na, das ist doch mal ein schönes, neues Porträtbild von Dir. Prima!)
So eine Abendstimmung ist schon was herrliches. Ich genieße das.
Ich brauche keine grosse Unterhaltung. Natur ist für mich Unterhaltung genug.
Dank dir für diese Zeilen .Grüße schickt dir Heike
sogar ein Stachel-Biber, samt Familie, im Ufer-Schilf blicken.
Danke Dir.
Grüße kommen von Ralph
LG
Ewald
Danke jedenfalls für den Hinweis. Hab es korrigiert.
Grüße von Ralph