Wie jedes Jahr zur gleichen Zeit,
erwacht der Lenz so froh und frei,
lässt alles grünen, blühen, wachsen,
führt bunte Blütenpracht herbei.
Nun blühen Rosen weit und breit,
Veilchen stehn auf stiller Flur,
auch Mimosen schmücken leise
den Garten und die Waldnatur.
Das frische Grün ist längst vergangen,
sehnsüchtig bleiben wir zurück,
Obstbäume setzen Früchte an,
wir warten auf des Herbstes Glück.
Die Sonnenstrahlen wärmen sanft,
und tun dem Menschenherzen gut,
ein jeder möchte Sommer leben
voll froher Lust und heiterem Mut.
Dann wird der Himmel grau und schwer,
verwelkt sind Blätter, Strauch und Baum,
entschwunden Frühling, erste Liebe -
zurück bleibt nur ein blasser Traum.
„Vom Blühen und Vergehen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von pally66, veröffentlicht am 29. Mai 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!