Wie schnell die Lebenszeit vergeht.
Wenn man das erst einmal versteht,
dann wird einem wirklich angst und bange.
Dann überlegt man nicht mehr lange.
Keine Zeit mehr für Diskussionen,
die sich letztendlich gar nicht lohnen.
Keine Zeit für Neider und Egoisten.
Jetzt wird es Zeit mal auszumisten.
Dieser Behördenkram, die langen Schreiben,
können mir gestohlen bleiben.
Statuen, Regeln und Verfahren,
nerven mich seit vielen Jahren.
Schluss mit Aufschneider-Geschichten,
auf aufgeblasene Egos kann ich verzichten.
Die können woanders aufmarschieren,
ich will mich aufs Wesentliche konzentrieren.
Ich möchte das Leben intensiver spüren,
die Seele sanft und zaghaft berühren,
die kostbare Zeit nicht länger verschwenden,
sie mit gutem Gewissen würdig beenden.
Ich möchte mich nur noch mit Menschen umgeben,
die lachen und Spaß haben am Leben.
Ich denke noch nicht daran die Segel zu streichen,
aber ich möchte mein Ende zufrieden erreichen.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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4 Kommentare
LG und einen schönen Sonntag
Deinen Worten kann ich nur zustimmen. Nur manchmal kommt man, auch im Alter, nicht um die unangenehme Bürokratie herum. Aber im Allgemeinen sollte man jeden Tag des Lebens genießen. In diesem Sinne lG. pally
Das reißt einen förmlich mit.
Ich finde, durch dieses Gedicht ist das Leben förmlich zu spüren.
Liebe Grüße von Daniela