Dort wo
Nebel
Sanft
Umhüllt
Beinah wie
Glas
Kristallen klar
Geformt aus
Wind zu
Eis
U.R.
Längst steht er auf dem Abstellgleis,
der Sommer sagt ade,
kein Tag wird mehr so heiß,
das tut ein bisschen weh.
Über`s Land die Nebel ziehen,
Geh` in der Früh auf stillen Wegen,
hör` ich` s von Ferne leise schwingen,
noch lacht die Morgensonne mir entgegen,
doch von den Bäumen träumend fallen
Blätter in den Morgentau.
Kann man den Augen trauen,
so sind auf Wiesen und auf Feldern
wohl tausend Blüten lieblich[...]
Im Leben gibt es manchmal Tage,
wo die Gefühle festgebunden,
niemand sich nach draußen wage,
weil neblig trübe sind die Stunden.
Wellen auf dem See, sie schlafen,
alles liegt in tiefem Schweigen,
nur die Wolken , ach die braven,
sich dunkel dann am Himmel zeigen.
Kühle[...]
Im Gasthaus zur goldenen Laterne,
dort trifft man ihn an,
Gäste kommen aus Nah und der Ferne,
alle zieht er in seinen Bann.
Am runden Tisch, dort in der Ecke,
sitzt Dichter Nebel und liest,
die blonde Wirtin, die Kecke,
bringt ihm `nen Schnaps, den er[...]
Eis auf dem bleigrauen Wasser,
dünn, wie Libellenflügel,
Reif umklammert das Schilf,
über allem schwebt feiner Nebel,
der zur Seite wallt,
wie eine fliehende Geisterschar,
wenn Wanderer des Weges kommen.
[...]
Milchglas-grauer Vorhang
Vor Sonnengold-silbrigem Glitzerdrang
Verschleiernd-waberndes Gischt-ziehen
Mit Krähen-krächzenden Sinfonien
Im Silhouetten-mystischen Treiben
Tönender Engels und Teufelsgeigen
Gedanken aneinander reiben
Gedanken...unbegreiflicher Zeiten
Im Schleier ziehender Pandemie-Leiden
Dem Klima-wandelndem Welten-Wald
Sinfonien finsterster Kriegsgewalt
Zu... dringendst-goldnem Friedenserhalt
Hoffentlich lichtet dieser Nebel bald !
Wenn Gedanken aneinander reiben
In Frühnebelzeiten
[...]
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