Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Wir waren noch Kinder,
doch standen uns nah,
wir war`n unzertrennlich,
ein richtiges Paar.
Irgendwann, da ließ ich sie steh`n,
wollte eigene Wege geh`n,
die Ferne, sie rief,
und ich l i e f !
Ich folgte der Stimme,
ganz tief in mir drin,
fuhr per Anhalter, immer g`radaus,
irgendwo hin.
Die Lichter des Dorfes,
erloschen im Nu,
ich fühlte mich frei,
empfand innere Ruh`.
So verging Jahr um Jahr,
grau und grauer wurde mein Haar,
das Glitzern der Großstadt,
längst hat` ich es satt.
Mein Dorf, ich sah es im Traum,
verändert hatte es sich kaum,
fühlte, ich war lange fort,
musste zurück an diesen vertrauten Ort.
Damals gingen alle Lichter aus,
sie stand weinend vor dem Haus,
nun werd` ich zu ihr geh`n,
muss sie einfach wiedersehen.
Will ihr erzählen,
von Menschen, die ich traf,
doch die Leute sagten nur:
sie wird dich nicht hören,
sie schläft im kühlen Grab.
„Z U R Ü C K" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von pally66, veröffentlicht am 28. März 2022 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!