20. November 2025

Zwischen Schein und Sein

Nichts ist jemals wie es scheint,

selbst wenn der Himmel leise weint,

Worte tragen oft nur Schein,

trennen, um am Ende doch vereint zu sein.

 

Der Mensch von heute glaubt so viel,

und stolpert leicht auf seinem Ziel,

die innere Stimme - still, doch klar,

zeigt oft, was wirklich richtig war.

 

Zweisamkeit schenkt nicht nur Glück,

so mancher Pfad kennt kein Zurück,

ein Nein ist schnell und hart gesprochen,

drum reiche Wahrheit, ungebrochen.

 

Erscheint dir etwas schlicht, ganz klein,

kann`s dennoch voller Tiefe sein,

mit Blick und Herz und stiller Pflicht,

ein jeder wahrt so sein Gesicht.

 

„Zwischen Schein und Sein" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von pally66, veröffentlicht am 20. November 2025 auf Gedichtesammlung.net.

© pally66

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pally66

Schreiben ist schon lange eine Leidenschaft von mir. Inspiriert werde ich vor allem durch die Dinge des täglichen Lebens. Ich lese gern, vor allem dicke Romane, die im Mittelalter spielen. Im Fernsehe…

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1 Kommentar

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
21.11.2025
"Erscheint dir etwas schlicht, ganz klein, kanns dennoch voller Tiefe sein", gefällt mir sehr gut. LG Gudrun

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