Heute ist Hoffest in Quakenbrück,
Freunde und Nachbarn sind dabei.
"Ich fahre den Traktor in die Scheune,
dann ist der Hof heut´ frei."
Bauer Hinrichs nickt zu Paul rüber
und ruft "Der Schlüssel steckt."
Sein Neffe springt auf den Traktor,
- jetzt hat er Blut geleckt.
Er dreht noch eine Runde,
touchiert das Hühnergatter,
die Gänse und die Enten,
verfolgen ihn mit Geschnatter.
Paul fährt ein Stück zurück,
- er muss die Kurve kriegen.
Im Rückspiegel sieht er deutlich,
wie bunte Federn fliegen.
"Onkel, dein Hahn taugt nichts mehr!"
"Mein bester Hahn seit Jahren!
Woher willst du das wissen?"
"Ich habe ihn überfahren."
„Hoffest in Quakenbrück" ist ein Gedicht aus der Kategorie Tiere & Haustiere von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 26. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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