Auf einem alten Ast ganz still,
sitzt eine Eule, wie sie will.
Der Abend legt sich über’s Land,
Stille herrscht am Waldesrand.
Ihr Blick ist ruhig, tief und klar,
als wüsste sie, was gestern war.
Die Eule lauscht dem Blätterrauschen,
möchte mit niemandem gerad´tauschen.
Die Zweige tragen sie ganz sacht,
während der Himmel langsam wacht.
In warmen Farben, gold und fein,
scheint sie ein Teil der Welt zu sein.
Kein Lärm, kein Streit, kein schneller Lauf,
nur Mond und Sterne gehen auf.
Die Eule bleibt dort, Nacht für Nacht –
als stiller Wächter, der dort wacht.
„Die Eule auf dem alten Ast " ist ein Gedicht aus der Kategorie Tiere & Haustiere von Lennox berg, veröffentlicht am 12. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Lennox berg
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7 Kommentare
schön vertextet gefällt mir sehr gut lediglich im letzten Vers Zeile ein und zwei könntest du noch besser lösen den eine Sonne brummt nicht, nichtmal leise. Mein Gefühl beim Lesen dabei. Die Eule die sich vielleicht 'sonnt', wäre reimend auf kommt als kleine Gedankenanregung.
Liebe Grüße
Uschi
wie schön - die Gedichtesammlung verjüngt sich.
Sehr gerne habe ich dein Gedicht gelesen. Beides - Bild und Text - geällt mir gut.
Eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen, das ich vielleicht abändern würde, wäre es mein Beitrag:
"Sie hört den Wind, das Blätterrauschen"......dann wäre nicht "lauschen" zweimal so kurz aufeinander zu lesen. Nur meine Meinung, Lennox.
Weiterhin viel Freude
wünscht dir Ingrid
G.