Auf einem alten Ast ganz still,
sitzt eine Eule, wie sie will.
Der Abend legt sich über’s Land,
und Ruhe zieht durch Wald und Rand.
Ihr Blick ist ruhig, tief und klar,
als wüsste sie, was gestern war.
Sie lauscht dem Wind, dem Blätterrauschen,
und bleibt ganz still, um zuzulauschen.
Die Zweige tragen sie ganz sacht,
während der Himmel langsam wacht.
In warmen Farben, gold und fein,
scheint sie ein Teil der Welt zu sein.
Kein Lärm, kein Streit, kein schneller Lauf,
nur Mond und Sterne gehen auf.
Die Eule bleibt dort, Nacht für Nacht –
ein stiller Wächter, der dort wacht.
Und wenn der Morgen wieder kommt,
die erste Sonne leise brummt,
dann fliegt sie fort, ganz leicht und frei,
bis irgendwann die Nacht vorbei. ??
„Die Eule auf dem alten Ast " ist ein Gedicht aus der Kategorie Tiere & Haustiere von Lennox berg, veröffentlicht am 12. August 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© Lennox berg
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