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Gedichte zur Fußball-WM 2026
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Der Wind streift über das flache Land,
die letzten Sonnenstrahlen wärmen die Haut.
Wir schauen aufs Wasser, am Nordseestrand,
Wogen und Wellen sind uns so vertraut.
Eine Möwe fliegt kreischend durch die Luft,
sucht nach einem fetten Fisch.
Der Krabbenfischer am Hafen ruft:
„Nordseekrabben, heute ganz frisch!“
Der alte Seemann hat seinen Stand
immer an der selben Stelle.
Pult die Krabben mit sicherer Hand,
und sitzt hier direkt an der Quelle.
Seine Haut ist rosig und sonnengegerbt,
seine Stimme tief und rau.
„Den Krabbenkutter hat er geerbt“,
verrät uns des Seemanns Frau.
Er hält uns den Beutel mit Krabben hin
und steckt sich ein Tier in den Mund.
„Das ist das reinste Protein
und obendrein gesund.“
Jetzt schmunzelt er als wollt er sagen:
Schaut mich an, ich bin der Beweis.
Rohe Krabben sind nichts für meinen Magen,
ich esse die Tierchen gern heiß.
Aquarell:GNW
© Gudrun Nagel-Wiemer
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8 Kommentare
LG Ingrid
Ingrid, lieben Dank für Kommi und Herzchen. Dir einen schönen Sonntag, Gudrun
Mit herzl.Grüssen der Franz
Habs gern gelesen und bin Gedanken dorthin gereist.
Es grüßt dich Gudrun, die Sieghild
Krabbenfischer sind ziemlich rar geworden - auch ihre hölzernen Kutter gehn fast unter in der
Masse moderner Segler und Yachten.
Grüße schickt Ralph