Zwischen Licht und Dunkel
Wolken die ständig am Himmel zieh´n,
immer vorwärts, seit ewiger Zeit,
können Stürme und Wind nicht entflieh´n,
haben auch keinerlei Möglichkeit.
Wolken fliegen wie Federn dahin,
wenn die Sonne den Erdball erhellt,
doch sind einmal dicke Tropfen drin,
verdunkeln sie rasch das Himmelszelt.
Tag und Nacht, immer sind Wolken da,
der Wind schiebt sie wie Spielzeug vorbei,
er formt sie flauschig, doch auch bizarr,
manch Wolkenbild wirkt - wie Zauberei.
© Horst Rehmann
„Wolken am Himmelszelt" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 13. Mai 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
4 Kommentare
Nee, diesen Luxus kann ich mir nicht leisten! :) pally
Ich schaue auch oft den Wolken zu, und es ist immer wieder ein faszinierendes Spiel zwischen Wasserdampf und Wind. Manchmal hat man das Gefühl, sie bewegen sich keinen Millimeter, dann wieder genügt ein Wimpernschlag, und sie sind fort. Bedenklich wird es erst, wenn die "dicke Regentrude" überm Haus steht. Dann heißt es in Deckung zu gehen. Schönen Abend, pally
LG
H. Rehmann