Sonstige Gedichte



Einsam und obdachlos

 

Hunger, Sehnsucht, beide sind groß,
doch sein Gesicht bleibt ausdruckslos,
bei ihm ging alles daneben,
ihn kennzeichnete das Leben.

Keinen Euro in der Tasche,
bloß eine Alkoholflasche,
sie ist sein Trost, bei Tag, bei Nacht,
weil sie ihm etwas Wärme macht.

Alle Freunde sind verschwunden,
niemand fühlt sich ihm verbunden,
viele kennen seine Lage,
ihm helfen, kam nie in Frage.

Deshalb greift er zum Alkohol,
findet so seinen Ruhepol,
tausend Sterne die ihm winken,
lassen ihn in Schlaf versinken.

Doch es knurrt ständig sein Magen,
drum wünscht er, an vielen Tagen,
liegen bleiben, nichts mehr machen,
einfach – nicht mehr aufzuwachen.

© Horst Rehmann

 

 

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6 KOMMENTARE



01. Oktober 2025 @ 11:13

Leider, liebe Uschi, werden diese Menschen vom Staat viel zu oft vergessen !
LG
H. Rehmann


01. Oktober 2025 @ 09:09

Ein trauriges Schicksal wenn dies die einzige Lösung scheint...

LG Uschi


30. September 2025 @ 21:36

Danke Helga,
kann ich Dir nur zustimmen !!!
LG
H. Rehmann


30. September 2025 @ 21:12

So ein Schicksal sollte es in unserer heutigen Gesellschaft eigentlich nicht geben, Horst, doch leider ist das immer häufiger der Fall; und die zuständigen Einrichtungen schauen drüber weg. Geld, Wohnung, zurückkehren ins normale Leben, all das ist ja für diese Menschen nicht vorhanden. Leider! Bedrückte Grüße gehen in Deinen Abend, Helga


30. September 2025 @ 11:51

Danke Ewald,
leider schauen die meisten Menschen drüber weg !
LG
H. Rehmann


30. September 2025 @ 10:56

Horst du hast dich gut in die Lage von manchem Verzweifelten versetzt.
LG
Ewald



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