Was ist nur für ein Theater?
Die Nachbarin sucht ihren Kater.
Der Schlingel sitzt in seinem Versteck
und rührt sich nicht einmal vom Fleck.
Zwei Augen blicken durch das Laub,
der hübsche Kater stellt sich taub.
Ich strecke den Kopf über die Mauer,
es scheint, er liegt dort auf der Lauer….
Charly muss nicht lange warten,
ein Mäuschen wagt sich in den Garten.
Die Hainbuchenhecke ist so dicht,
die Feldmaus sieht den Kater nicht.
Jetzt kommt wieder jemand raus
und läuft rufend um das Haus.
Die Mäusemahlzeit kann er vergessen,
jetzt muss er Dosenfutter fressen.
Aquarell: Gudrun Nagel-Wiemer
© Gudrun Nagel-Wiemer
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5 Kommentare
ein gut gelungenes Gedicht und ein tolles Aquarell dazu! Bei mir auf der Terrasse schleicht sich immer Nachbars Kater Rambo an. Leider hat er nicht nur Mäuse, sondern auch viele Vögel und ein Eichhörnchen erwischt. Ich mag ihn sehr, aber in solchen Momenten packt mich die Wut und ich würde ihn gern zum Teufel jagen.
Ich wünsch Dir einen sonnigen Sonntag! Liebe Grüße Hanni
Der Feinschliff halt.
Herzliche Grüße
Christian