5. Februar 2023

Der Gockel und sein Federvieh

Der Gockel und sein Federvieh

Wenn uns der Hahn am Morgen weckt,
zeigt er uns gleich, was in ihm steckt.
Man hört schon morgens, in der Früh´,
sein ohrenbetäubendes "Kikeriki".

Danach stolziert er zu den Hennen,
die keine Chance haben, weg zu rennen.
Auf dem Hof hat er stets freie Bahn,
- denn es gibt nur einen Hahn.

Am liebsten beglückt er sie im Gras.
Auch in der Scheune hat er Spaß.
Blähen sich die Hühnchen vor ihm auf,
sitzt er auch schon oben drauf.

Er strotzt nur so vor Energie
und zwingt sie alle in die Knie.
Danach schüttelt er sein Federkleid
und ist schon wieder sprungbereit.

Der Hahn ist sicher nicht mehr jung,
doch hält sein Federvieh in Schwung.
Auch wenn der Gockel leicht betagt,
die Hühner haben sich nie beklagt.

„Der Gockel und sein Federvieh" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sonstige Gedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 5. Februar 2023 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer Sonstige Gedichte 4 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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4 Kommentare

Ralph Bruse
Ralph Bruse Meisterdichter
05.02.2023
Deine Zeichnungen vor allem sind immer sehr naturgetreu, Gudrun.
Kompliment an Dich.

(...habe Dir damals völlig überhitzte Vorwürfe hingeworfen. Dafür ein aufrichtiges: Entschuldige. Hab daraus gelernt.)
Grüße schickt Ralph
Olaf
Olaf Meisterdichter
05.02.2023
Hallo Gudrun,
deine Gedichte sind zum Auswendiglernen schön. Der Hahn beweist mir stets, dass der Mann sich permanent anstrengen muss, um seine Dame glücklich zu machen. Umgekehrt muss die Dame ihren Mann stets aushalten,
was immer er zur Zeit gerade wieder angestellt hat. Herzliche Grüße
Olaf
Gast
05.02.2023
Er nutzt die Gunst der Morgenstunden
und dreht seine Erotikrunden.
Da kann ein alter Hahn beglücken...
die spätern Stunden zeigenTücken;-))

Lustig und gelungen sind Text und Bild, Gudrun.


Gudrun Nagel-Wiemer
Antwort an Gast
05.02.2023
Danke, Ingrid, dein Vers ist auch gelungen. Schön, dass du wieder dabei bist. Freue mich auf deine Gedichte. LG Gudrun

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