Das Osterfest fällt anders aus,
sehr ruhig und besonnen.
Jeder sitzt allein zuhaus,
muss sich im Garten sonnen.
Die Zeit steht für uns alle still,
die Welt hält gerad´ den Atem an.
Wenn man den Experten glauben will,
bricht sich ein neuer Virus Bahn.
Die Situation macht mich betroffen,
jeder schaut Ostern Richtung Rom.
Die Christen beten, bangen und hoffen,
der Papst predigt vor dem Petersdom.
Die Restaurants haben geschlossen,
wir holen den Gartengrill heraus.
Jetzt wird Hausmannskost genossen,
die Familientreffen fallen aus.
„Ostern in Krisenzeiten" ist ein Gedicht aus der Kategorie Ostergedichte von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 11. April 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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6 Kommentare
Der Tannenbaum ist männlich, und ich bin ebenso männlich wie ein Baum.
Bei der Registrierung wurde nach einem Nicknamen gefragt, und auch nach Vor- und Zu-Namen.
Alles habe ich dort dann angegeben.
Alles gut.
Als ich das erste Mal Nickname las,wollte ich mich Diener nennen.
Schönes WE