Im Südpazifik, auf einer Osterinsel,
greift Jakob gerad´ zu einem Pinsel.
Aus den Skulpturen, mit den langen Nasen,
malt er bunte Osterhasen.
Auf Moai, dem abgelegensten Flecken,
wird ihn kein Osterhas´ entdecken.
Auf dem kargen Eiland, aus Gestein,
fühlt er sich einsam und allein.
Um Ostern wird er hier betrogen.
Hier treffen sich nur Archäologen.
Sein Vater reibt sich gerade die Hände.
„So, die Forschung hat ein Ende!“
Traurig denkt Jakob an zu Haus.
Fällt Ostern dieses Jahr ganz aus?
Keine Schokolade und keinen Kuchen.
Er würde so gern Eier suchen.
Sowas nennt man Osterinseln…
Man kann nicht mal ein Ei anpinseln.
Sein Vater streichelt ihm den Nacken.
„Komm, Jakob, lass und ganz schnell packen.“
© Gudrun Nagel-Wiemer
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2 Kommentare
Lb. Gr. Grete
Es ist keine Insel für Urlauber oder Wassersportler, eher etwas für Archäologen. Für den Osterhasen unerreichbar. Nun kann Jakob die Ostereier ja zuhause suchen. Danke für das Herzchen und einen guten Start in die Woche. Gruß, Gudrun